passa veloce

6 Nov

… oder … heißt auf Deutsch … geht ganz schnell … Pantoffeln zum Frühstück …

1-passaveloce (web)

Habt ihr gewußt dass Ciabatta übersetzt Pantoffel heißt … neee … ich auch nicht … und hier gehts heute um wundervolle Frühstücks Pantoffel … äh … Brötchen … hört ihr sie schon nach euch rufen 😀

2-passaveloce (Mittel)

… und ja liebe Lebensabschnittspartner, Ehemänner, Ehefrauen, Kinder, Kinder von Kinder, Freunde von Kinder, Freundinnen von Kinder … natürlich stehen wir für euch früh morgens um 5 Uhr auf um frischen Hefeteig für wundervoll duftende Brötchen anzusetzen, diesen dann liebevoll zu kneten und nochmal durch viele Streicheleinheiten zum Aufgehen zu bewegen, selbstverständlich wird dann der Teig abgewogen um völlig einheitliche Brötchen herzustellen, diese dann mit einem Lächeln auf den Lippen (mittlerweile ist es ja nur unwesentlich später … äh … früher am morgen) in den Backofen zu schieben um dann den Tisch für euch zu decken und euch mit einer schnurrenden sanften Stimme zu wecken … und natürlich sind wir zu diesem Zeitpunkt schon perfekt angezogen … schminktechnisch restauriert und mit einer perfekten Frisur vorbereit, damit wir euch nicht mit einem Schreck in den Morgen geleiten …

3-passaveloce (Mittel)

Hallooooooohooooo … wo sind wir denn … tja, liebe Angehörigen ihr müsst jetzt ganz stark sein, denn …. neeeee … auch wir haben ein Anrecht auf Schlaf und auf frische Brötchen und wir dürfen auch im Morgenmantel zerstrubelt am Frühstückstisch sitzen uns nur im Geiste mit der Kaffeetasse unterhalten … aber frische gut duftende Brötchen hätte ich doch auch gerne … und ihr … 😉

4-passaveloce (Mittel)

Aber … wir sind doch SUPERMAM … DAD … oder was auch immer 😉 … wir kriegen das hin und können uns trotzdem meditierend mit unsere Tasse Kaffee unterhalten … und das geht nämlich so:

An einem Abend geht ihr kurz in die Küche schaltet den Backofen auf 50 Grad ein, nehmt eine größere Rührschüssel und füllt dort 490 gr. Mehl hinein (Typ 1050 – wer dunklere Brötchen möchte oder Typ 550 für hellere … ich hab meines bei DM/Alnatura gekauft) … macht eine wunderschöne Kuhle (also so ein Loch in die Mitte halt) und da zerkrümmelt ihr 1 Hefewürfel rein, dann wird er überschüttet mit 1 TL Zucker und 380 ml lauwarmen Wasser … bißchen mit ner Gabel und ein paar Bröckchen Mehl vom Rand verrührt. Jetzt stellt ihr die Schüssel abgedeckt (z.Bsp. mit einem Geschirrhandtuch) für 15 Minuten in den Backofen … genau die Zeit um eine heiße Tasse Tee zu trinken.

5-passaveloce (Mittel)

So … 15 Minuten rum … Schüssel raus … Backofen ausschalten (jaha) … der Teig ist jetzt schon ein bißchen gegärt und geblubbert und da drauf gebt ihr jetzt hemmungslos 115 gr. Hartweißengries (den gibt´s echt überall), 6 EL Olivenöl (anderes Öl schmeckt nicht so gut dazu) und 1 TL Salz drüber und knetet den Teig mit dem Rührer (und Knethaken) so ca. für die Dauer eines Liedes aus dem Radio … jetzt einfach ein bißchen Mehl auf die Hände und nochmal liebevoll den Teig durchkneten bis dieser glatt ist uns sich von der Schüssel löst (das Dauert meistens so einen Refrain von einem Song 😉  ) … tata … jetzt eine Frischhaltefolie über die Schüssel (ich hab noch ein Haushaltsgummi drüber gemacht), unser Geschirrhandtüchen drauf und ab in den Kühlschrank … sleep well honey 🙂

6-passaveloce (Mittel)

Das war ja einfach und schnell und mit viel mentaler Vorstellungkraft verwandelt unser Kühlschrank über Nacht den Teig dann in wunderschöne Brötchen … nee, macht er natürlich nicht (falls doch sagt hier Bescheid, ich nehm den dann ungesehen). Aber wir können jetzt wirklich ganz gemütlich ins Bett gehen und morgenfrüh wird die Teigschüssel einfach aus dem Kühlschrank genommen (Achtung das Ganze hat sich so ca. verdreifacht), den Hefeteig legen wir einfach mit Backpapier auf unsere Arbeitsplatte (dann müssen wir die nämlich auch nicht sauber machen), nehmen einen Teigschaber/Spatel/Kratzer … also bei uns ist das so ein Teil was aussieht wie ein Eiskratzer aus dem Auto 😉 … und nehmen vom Teig so Stückchen (sehen aus wie Nocken für die Suppe) weg und legen die aufs Backblech, alle bekommen noch mit dem Sieb einen Hauch Mehl übergezogen und dann schalten wir den Backofen ein, dieser darf jetzt auf 200 Grad Umluft / 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen und unsere Hübschen können sich in der Zeit noch etwas entspannen.

7-passaveloce (Mittel)

Dann die Brötchen (gibt so ca. 12 Stück) in den Backofen und für ca. 20 bis 30 Minuten fertig backen … das wars auch schon … und da wir den Hefeteig heute morgen auf ein Backpapier gelegt haben anstatt auf die Arbeitsplatte müssen wir hier auch nix mehr sauber machen … ruckizucki fertisch … passa veloce eben … geht schnell 😀

und was ist bei uns auf den Brötchen drauf … meine Himbeermarmelade „Kiss me Kate“ natürlich … was ´ne Frage …

06. November 2013

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18 Antworten to “passa veloce”

  1. Romän 6. November 2013 um 11:08 #

    Herrlich geschrieben! Danke für diese tolle Idee, genau so ein Rezept fehlte mir noch! 🙂 Ran an die Brötchenfront!

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    • zuckerimsalz 6. November 2013 um 11:13 #

      … aber gerne doch … und heute morgen hab ich mir das letzte von gestern noch auf dem Toaster kurz aufgebacken … mmhh … lecker
      Liebe Grüße
      Andrea

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  2. soulsister 6. November 2013 um 13:18 #

    Tolle Fotos und echt wunderbar zu lesen – also eigentilch „wie immer“ 🙂 Dieser Post ist selbst schon wie eine leckere kleine Brötchen-Pause… Weißt Du was echt witzig ist? Morgen geht’s bei mir um Brot…muß wohl an der Jahreszeit liegen… ❤ herz-lichst soulsister

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    • zuckerimsalz 6. November 2013 um 13:28 #

      Dankeschön … ja der Duft von frisch gebackenem Brot und Brötchen bringt so ein bisschen die Sonne zurück … und ein Vögelchen hat mir verraten das du ja auch Geburtstag hattest … also nochmal hier happy Birthday 🙂

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  3. beks100 6. November 2013 um 18:47 #

    Das sind wahnsinnig lecker aus. Morgen probiere ich mich auch als Brötchenbecker, mein Freund wird sich dreuen.
    LG
    Rebecca

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    • zuckerimsalz 6. November 2013 um 18:56 #

      Dann aber unbedingt Rückmeldung geben wie sie euch geschmeckt haben
      Viele liebe grüße
      Andrea

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  4. tantetoertchen 7. November 2013 um 12:41 #

    Man muss auch manchmal kleine Brötchen backen, herrliches Rezept!!! 😉 Deine Bilder sind wie immer so wunderbar! …sieht zum Anbeißen aus!!!
    Liebe Grüße

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    • zuckerimsalz 7. November 2013 um 12:43 #

      … außerdem kann man von kleinen Brötchen viel mehr essen als von großen … hust … gute ausrede oder 😉
      Liebe grüße Andrea

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      • tantetoertchen 7. November 2013 um 16:51 #

        *huestel Da hast du wohl recht! Und es fällt auch nicht so sehr auf, wenn man mal kurz in der Küche verschwindet und eins im Mund verschwinden lässt 🙂

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      • zuckerimsalz 7. November 2013 um 16:57 #

        Neeeee …. nie und nimmer

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  5. derherdundich 7. November 2013 um 18:52 #

    ich liebe, liebe, liebe deine bilder … die brötchen sind natürlich auch toll. ich werde mir das eine oder ander scheibchen von dir abschneiden!
    süsse grüsse
    sarah

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    • zuckerimsalz 7. November 2013 um 18:57 #

      Dankeschön Sarah,
      Ich werde auf jeden Fall nächstes Frühjahr wieder einen food fotografie Workshop machen … vielleicht sehen wir uns ja dann 🙂
      Liebe grüße Andrea

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  6. Silke 7. November 2013 um 21:57 #

    hahaha, herrlich! Du hast so einen tollen Schreibstil! 🙂 Wirklich Kompliment!! Und die Brötchen müssen irgendwann definitiv mal nachgemacht werden. Ein wundervolles Wochenende!

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    • zuckerimsalz 7. November 2013 um 22:44 #

      Dankeschön Silke,
      bei uns kommen die auf Garantie jetzt am Sonntag nochmal auf den Tisch … 🙂
      ich wünsch dir auch … vorallem ein entspanntes … Wochenende
      liebe Grüße
      Andrea

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  7. frauknusper 8. November 2013 um 07:33 #

    Uiiii, was für wunderschöne Bilder in Deinem Blog zu finden sind…. Traumhaft schön und super lecker. 🙂

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    • zuckerimsalz 8. November 2013 um 07:42 #

      Dankeschön … 😀 … dann wünsche ich dir noch ganz viel Spaß hier beim stöbern
      Liebe grüße Andrea

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  8. ELBCUISINE 28. Dezember 2013 um 23:33 #

    Die klingen unglaublich lecker und du schreibst das auch total süß 🙂 Warum komme ich erst jetzt auf diesen netten Blog??!! Liebe Grüße, Bianca

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Trackbacks/Pingbacks

  1. Ich sag nix – Tasse | zuckerimsalz - 8. November 2013

    […] von meinem letzten Post über die Pantoffel Brötchen und das morgendliche Frühstücksritual … hab ich heute für euch mal ein gaaaaanz schnelles […]

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