Der zupf & weg apple cake

27 Sep

… oder … grün ist doch irgendwie ziemlich rot … zupfen hier nix mit Gitarre spielen zu tun hat … und überhaupt … ein Hoch auf warme Socken 😀

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… ja … schon wieder ein Monat um … so „huch“ und fertig (also fast so) und es ist wieder „ich back`s mir“ Zeit … Clara´s Aufgabe für diesen Monat … Apfelkuchen … ja ist klar … gibt nur schon tausend und aberdrillionen Apfelkuchen Rezepte … aber ok … jawoll, ich nehme die Herausforderung an und mach mal was, was schon super lange auf meiner To-Do-Liste steht … so ein Zupfteil … also sowas gepulltes … und apart und so … sowas halt … ach was soll´s, ich nenn es einfach mal … DER ZUPF & WEG APPLE CAKE … das reimt sich sogar (und was sich reimt ist gut, ne)

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Da ja jetzt auch total grün angesagt ist  …. geht mal in die Geschäfte alles voll mit grün … man könnte grad meinen wir haben jetzt so irgendwie Winter … kleiner Scherz … wir streiten gerade, ob die Heizung angemacht wird oder nicht … Kind demonstriert im Flur voll eingewickelt in die Fleecedecke, mit dicken Socken und Schaal …

… Mann hüpft demonstrativ mit Kurzarm T-Shirt durch die Gegend und ich nehm einfach mal den Elektroheizer wenn ich ne Wellnessstunde im Bad einlege … kurzes Update: der Elektroheizer ist soeben kaputt gegangen *schluck*  … öhm … grün … ja … es grünt so grün wenn Spaniens Dingens blühen … bei denen isses ja auch vielleicht warm … ok ich krieg jetzt so nicht mehr die Kurfe … also wir arbeiten heute aktiv mit grünen Äpfeln 😀

Jawoll ja … Sir … Mam … nix mit den lieblichen schmachtenden roten Dingern … die lassen wir schön links liegen und widmen uns den knackigen grünen Granny Smith Äpfel … die sind nämlich total klasse und schmecken unglaublich gut zum Kuchen (da hab ich doch glatt hier schon mal ein Rezept darüber gemacht).

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… dass Ganze in einem super fluffigen Hefeteig und um die letzten Sonnenstrahlen einzufangen, gibt´s noch kleine süße Karamellstückchen dazu … ich sach nur „bombastisch“ … ja, dann … auf geht´s, legen wir los:

Für eine Kastenform (ca. 30 cm lang)  … starten wir mit dem einfachen Hefeteig

In
250 ml lauwarme Milch
2 TL Zucker und
1 Packung Trockenhefe geben … gut umrühren und 5 Minuten stehen lassen

In eine große Schüssel kommt jetzt einfach:
500 gr. Mehl
1 Ei (Zimmertemperatur)
90 gr. Zucker und
75 gr. Butter (in kleinen Stückchen … Zimmertemperatur) … jetzt noch das
Milch-Zucker-Hefe-Gemisch dazu und mit den Knethaken solange alles verwurschteln, bis sich der Teig von der Schüssel löst und sich richtig schön weich anfühlt.

Schüssel jetzt mit Frischhaltefolie und einem Geschirrhandtuch abdecken.  Den Backofen auf 50 Grad Ober/Unterhitze einschalten und die Schüssel für 40 Minuten da drin parken.

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Jetzt geht es unseren grünen außerirdischen Freunden an den Kragen …

1 und ein halber grüner Granny Smith Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in ganz schmale kleine Stücke schneiden, in ein Schüsselchen geben und darüber jetzt

1 EL Zitronensaft
2 EL Apfelwein (geht natürlich auch Apfelsaft) und
2 EL brauner Zucker dazu geben … gut vermischen und mit einem Teller abdecken (dann werden die Äpfel nicht so braun)

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Für den sonnigen Geschmack im Apfelkuchen sorgen unsere Karamellbonbons. Einfach 8 davon in kleine Stückchen schneiden

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So … Teig hat sich genug entspannt … aus dem Ofen holen und jetzt zeig ich euch meinen kleinen Trick (der super ohne große Mehlsauerei funktioniert) … den Teig geb ich auf ein Backpapier und leg gleich nochmal eine Lage Papier drüber (ohne Mehl) … jetzt einfach mit dem Nudelholz oben drauf alles schön glatt bügeln.

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Damit das Papier nicht wegrutscht, klemm ich mir immer no eine kleine Ecke an die Hüfte und dann geht das aber sowas von wunderbar … und ich kann den kompletten Hefeteig richtig schön dünn (das komplette Backpapier) ausrollen … müsst ihr euch merken, wenn ihr so einen Blech-Hefeteig macht, denn dann nehmt ihr nämlich einfach den ausgerollten Teig samt Backpapier und zieht ihn auf das Blech (einfacher und schneller geht´s echt nicht).

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… jetzt kommt eigentlich der einzigste Teil, bei dem wir ein bißchen schweinerei machen … also Teig ausgerollt, das obere Backpapier abziehen …

weiter geht´s
2 EL Butter schmelzen und den Teig damit bestreichen (hebt noch ein bißchen Butter auf, den brauchen wir für oben drüber noch)
1,5 EL brauner Zucker drüber geben
die geschnippelten Äpfel und
die Karamellbonbons

Den Teig nun mit dem Pizzaschneider in Reihen schneiden (also so längs … die etwas schmaler als die Backform sind) … und ich hab´s mir einfach gemacht und sie doppelt so lang gelassen (also auch nochmal quer schneiden) wie die Form hoch ist, damit ich sie einfach wie ein Sandwich umklappen kann … das klingt jetzt nur bißchen doof … ist aber echt einfach.

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Nun unser Sandwich in die Form legen (mit der zugeklappten Seite nach unten, so dass die offene oben rauskuckt) … die Backform vorher mit Backpapier auslegen, denn dann geht der Kuchen garantiert raus … und damit das Ganze einfacher geht, hab ich die eine Seite der Form auf eine Zewarolle gelegt und vorne mit ´nem Holzbrett einfach festgeklemmt (so rutsch die nicht so). Also Lage für Lage die Sandwich-Teig-Dingens reinlegen und zum Schluß einfach alle restlichen übrigen Hefeteig-Teile samt Apfel und Karamell hinten reinstopfen (und wir brauchen echt den ganzen Teig) … ist also nix dramatisches … kriegt ihr hin 😀

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Jetzt bekommt unser Kuchen noch die restliche flüssige Butter oben drauf spendiert und 1 EL brauner Zucker … mit einen Geschirrhandtuch abdecken und jetzt auch erst den Backofen auf 170 Grad Umluft (oder 190 Grad Ober/Unterhitze) vorheizen.

Rein in den Ofen und jetzt ganz wichtig … unbedingt nach 15 Minuten den Kuchen komplett mit Alufolie abdecken, denn sonst wird der gnadenlos schwarz … so kross knusprig halt 😉

Insgesamt für ca. 40 – 50 Minuten im Backofen lassen  … zum Schluß mal mit einem Holzstäbchen reinstechen und prüfen ob der Teig durch ist (wenn kein flüssiger oder klebriger Teig mehr dran hängen bleibt isses gut)

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… und was soll ich sagen … das wars schon, wir müssen an dem Hübschen Kerlchen nix mehrmachen

… jetzt einfach den Kuchen vorsichtig aus der Form heben (geht ja dank Backpapier super einfach) … ihn auf einem Kuchengitter auskühlen lassen … und dann (vielleicht auch noch lauwarm) so richtig gemütlich … so mit dicken Socken … zwei Fleecedecken und einer Tasse Tee oder Kaffee … oder auch einer heißen Schokolade (oder vielleicht auch mit einem Kurzarm T-Shirt … oder dem kaputten Elektroheizer im Arm) … wirklich mit viel Zeit genießen … und pssst … wenn ihr jetzt keinem verratet, dass da auch noch Karamell drin ist … wetten, die schmecken das nicht raus … das ist nämlich das tolle an dem Teil … man schmeckt garantiert nur so die letzten Sonnenstrahlen 😉

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Jetzt sag ich nur noch schnell mal … zupf und weg … das war mein apple cake (das reimt sich echt … also wenn man das so vorsichtig in Hochdeutsch sagt) … echt jetzt … so, ich bin hier raus für heute … ich muss nämlich noch meine Tasche packen … heute Abend ist wieder Rock´n Roll angesagt und ich bin musikalisch mit der Band unterwegs … also … so long … habt es schön warm … und (kennt ihr ja schon) … wir sehen uns 😀

27. September 2014

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16 Antworten to “Der zupf & weg apple cake”

  1. Kimi 27. September 2014 um 14:06 #

    Liebe Andrea,
    Deine Apfelkuchen-Version gefällt mir wirklich sehr gut. Apfel und Toffee passen so perfekt zueinander und im lockeren Hefeteig ist das bestimmt himmlisch. Wünsche dir heute Abend viel Spaß!
    Liebste Grüße,
    Kimi

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    • zuckerimsalz 2. Oktober 2014 um 08:19 #

      Hey Kimi,
      Dankeschön … mittlerweile haben wir den Apfelkuchen als unseren momentanen absoluten Liebling ausgemacht, meine Nichte fragt schon immer … du Tante, machst du wieder diesen Kuchen mit dem Plöbs drin (die meint die Karamell-Dinger) 😀
      liebe Grüße
      Andrea

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  2. Sonja 28. September 2014 um 17:59 #

    Boah wie lecker. Und ich hab doch so Lust auf Kuchen gehabt heute.
    Klingt wirklich toll.
    Meinst du Der Teig entspannt auch bei 70 Grad noch? Da fängt mein Backofen nämlich erst an zu arbeiten. Oder hast du ne andere Idee?
    Und was für Karamell-Bonbons empfiehlst du?
    Ach so viele Fragen! Ob das wohl auch mit Laktosefreier Milch, Margarine und Dinkelmehl geht?
    Ich muss das unbedingt mal Testen.

    LG Sonja

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    • zuckerimsalz 29. September 2014 um 14:18 #

      Hallo Sonja,
      du kannst auch einfach den Hefeteig abgedeckt an einen warmen Ort in der Wohnung stellen und ihn dort dann 60 Minuten gehen lassen, das funktioniert auch prima. Stellst man ihn aber in den zu warmen Ofen geht die Hefe kaputt (70 Grad ist also viel zu warm dafür).
      Der Kuchen funktioniert super mit den angegebenen Mengen und Zutaten, wenn du Zutaten austauschst, kann es gut sein, dass es nicht so schmeckt … aber hey … einfach versuchen und ausprobieren. Ich hab von Werters diese reinen Karamellbonbons genommen, die kann man nämlich super einfach schneiden.
      viele Grüße
      Andrea

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  3. Brit 29. September 2014 um 14:07 #

    Hmmm, sieht sehr lecker aus !

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  4. Persis 30. September 2014 um 21:16 #

    Das ist echt total apart, DeinZupfbrot! Ausserdem: ich finds sympathisch, dass Du auch gern Bonbons in Gebäck versteckst. Das ist mir schon öfter aufgefallen 🙂 🙂

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    • zuckerimsalz 2. Oktober 2014 um 08:21 #

      Huhu Persis,
      öhm … ja … was soll ich sagen … voll erwischt *lach* … man muss doch einfach zwei Lieblingssachen kombinieren … geht doch auch schneller mit verputzen (als einzeln) 😉
      liebe Grüße Andrea

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  5. maackii 1. Oktober 2014 um 10:42 #

    Sieht unglaublich lecker aus!!! Das werde ich mir aufjedenfall merken und nachbacken 😀
    Und danke auch für die viele kleine Tipps 😉
    Dir einen schönen Tag und liebe Grüße,
    maackii

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    • zuckerimsalz 2. Oktober 2014 um 08:21 #

      Hey Maackii … aber gerne doch und ich wünsch dir auch einen schönen Tag
      liebe Grüße
      Andrea

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  6. annichen1989 5. Oktober 2014 um 09:35 #

    Das klingt ja super! Das möchte ich unbedingt mal ausprobieren 🙂

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  7. antonelleon 10. Oktober 2014 um 12:14 #

    Uh Uh Uh Uh *_* ! Einfach genial!!! Äpfel und dann noch so ein Rezept, richtig toll!

    Liebe Grüße

    Antonella

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    • zuckerimsalz 23. Oktober 2014 um 08:39 #

      Hallo Antonella,
      vielen lieben Dank und dann würd ich sagen … nix wie ran an die Äpfel 🙂
      liebe Grüße Andrea

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      • antonelleon 27. Oktober 2014 um 16:26 #

        Aber sowas von 🙂

        Liebe Grüße
        Antonella

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Trackbacks/Pingbacks

  1. Knick-Knack Bröd Dingens | zuckerimsalz - 1. Oktober 2014

    […] jetzt zu meinem nächsten Trick … ein bißchen vom dem Teig auf ein Backpapier legen … ein weiteres Papier drüber und […]

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