Back to the Roots … mein Family Apfel Rührkuchen

8 Jul

… oder … was Clara und der Grill gemeinsam haben … warum kleine Äpfelchen ganz groß rauskommen … und überhaupt … diesesmal hab ich es ganz knapp noch geschafft 😀

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… zu „Ich back´s mir“ hab ich grad noch so die Kurve gekriegt … aber zu meiner Verteidigung der Kuchen ist schon ratzeputz wech … den haben nämlich die Kollegen von Mann (einschließlich Chef) gekriegt (erzähl ich euch aber noch gleich) … und da ich ja letzte Woche wieder in Sachen Workshop unterwegs war (ich hatte echt klasse Teilnehmer … aber das erzähl ich euch auch noch in den nächsten Tagen … also so richtig bald) … ok … also … kurz und knapp und so … isch hab´s einfach nüscht geschafft, den Artikel hier zu schreiben.

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Jetzt sitz ich hier knapp begleitet (hab ich was von nackisch gesagt … nö … also Kopfkino gaaaanz schnell wieder aus) … ich hab ein Kleidchen an (mönsch) … auf jeden Fall isses hier immer noch heiß und schwül und diese dämlichen dunklen Wolken scheinen sich extremst um unser Haus zu drücken, so nach dem Motto … „nä … hier lassen wir kein Wasser ab … die soll schwitzen“ … aber ihr da oben ihr … ich merk mir das … aber sowas von … und wie das jetzt zu … BACK TO THE ROOTS … MEIN FAMILY APFEL RÜHRKUCHEN passt … okidoki, erzähl ich euch …

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… aber mir fällt hier gerade die Tastatur fast auf den (nicht) nakischen Schoß (ich hab ein Kleidchen an) … denn draußen ruft gerade die Polizei eine laute Durchsage von wegen du Fahrer von dem Auto XYZ fahr das jetzt weg … denn hinten dran steht die Feuerwehr und will durch … ich sach mal so, das könnte teuer werden (zumal der Polizist die Ansage jetzt doch schon eeeeeetwas energischer wiederholt hat) …

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… man man man … ich quatsche hier grad wieder rum … wir sollten uns doch jetzt mal dem Kuchen widmen … denn ich bin wieder diesen Monat bei Clara´s Aktion „Ich back´s mir“ Thema Rührkuchen dabei … und mir ist eingefallen, dass es da ein echt altes Family Rezept gibt, mit Rührkuchen und Äpfeln. Ich also meine Mum angerufen (kurzes Winken, die liest nämlich immer noch mit … total tapfer die Frau `ne) und gesagt …

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„duhuuuu … Mum, das Rezept da mit den Äpfeln“ … sie dann … „ah ja … kein Problem … moment ich hol es“ … dann folgten rumpelnde Geräusche aus dem Telefon, ein leises Fluchen (nix dramatischen und absolut jugendfrei) … bis zu einem „Mist ich hab´s doch hier hin gelegt“ … um dann in einem Ausruf „was macht das Ding bei dem Rezept für die Schoko-Bisquit-Rolle“ … auf jeden Fall … sie hat es gefunden mir durchgegeben, noch ein paar Tipps gesagt und ich mich also an den Backofen rangeworfen …

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und herausgekommen ist dann … Back to the Roots … mein Family Apfel Rührkuchen … so ein Teilchen zum absoluten reinknien und perfekt für das jetzige Hitze Wetter … denn schokoladig verschmierte Fingerchen holste dir hier garantiert nicht 😉

… und das ganze geht so …

… als erstes schnippeln wir die Äpfel in kleinere würfelartige Dinger (ohne Schale) … und davon brauchen wir
250 gr. … also nur die geäpfelten Würfel 😉  wiegen

… die jetzt in eine Schüssel geben uuuuuund ganz wichtig … Teller drauf … die müssen absolut im dunkeln sein … es nützt also nix, wenn ihr die in eine Glasschüssel macht und oben den Teller drauf … wenn da nämlich jetzt Licht dran kommt, dann werden die braun und sehen nachher im Kuchen nicht mehr so schön aus …

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Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (bei Umluft wird er so trocken) vorheizen …

4 Eier …. trennen und das Eiweiß steifschlagen

die Eigelb in eine Schüssel … dazu
170 gr. Zucker geben … und 2 – 3 Minuten cremig rühren

140 gr. sehr weiche (nicht flüssige) Butter und
4 EL Amaretto (ihr könnt auch Rum nehmen) in die Schüssel rein und alles gut vermischen

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270 gr. gesiebtes Mehl mit
1,5 TL Backpulver noch dazu und super kurz kühren, nur solange bis das Mehl verwurschtelt ist

die Äpfel kurz mit Mehl bestäuben, denn dann sinken die im Teig nicht gleich auf den Boden … die hüpfen jetzt in den Teig … verrüht die einfach kurz mit dem Kochlöffel und …

… als letztes heben wir jetzt noch das steifgeschlagene Eiweis vorsichtig unter … wobei da ja immer so die Frage ist … „wie hebt man denn was unter“ … ok … das Wichtigste ist … NICHT RÜHREN … sondern den Kochlöffel einfach immer ein bißchen drehen und das Eiweiß von oben nach unten drücken (hört sich doofer und schwieriger an, als es ist) …

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Ich hab eine ganz normal große runde Backform genommen … die mit Butter eingepinselt und mit Mehl bestäubt … den Teig eingefüllt und … gaaaaanz wichtig bei Rührkuchen … der will keine großen Erschütterungen mehr (also nüscht so auf die Arbeitsplatte kloppen wegen evtentueller Luftblasen und so … wir wollen Luftblasen, denn unser Teig soll fluffig und locker sein) … und ab in den Backofen.

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… er muss ca. 30 – 40 Minuten gebacken werden und hier hab ich noch einen Tipp für Rührkuchen … auf keinen Fall vor 20 Minuten die Backofentür öffnen, denn sonst macht es pfffft und der Teig fällt zusammen … solltet ihr aber nach 20 Minuten merken, dass der Teig zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken und fertig backen.

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Backzeit ist rum … Kuchen ist durch … dann kommt hier der nächste Tipp für Rührkuchen (ich will ja nix sagen, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass die doch ein bißchen zickig und pienzig sind) … Backofen ausschalten, die Backofentür aufmachen und den Kuchen jetzt noch 10 Minuten im Ofen stehen lassen, nix machen, dann herausholen … auf ein Kuchengitter vorsichtig stürzen und auskühlen lassen.

… und ich kann euch sagen, dass ist ein wahnsinns Duft … ich mein Rührkuchen sind ja jetzt nicht so super spannend, aber der hier hat einfach alles … eine ganz zarte Kruste (darf man das bei Kuchen überhaupt sagen) … einen weichen saftigen Teig und dann die Äppels … gott … Börner mäßig … uuuuund … man kriegt garantiert bei diesen Temperaturen keine verschmierten Schokofinger (hatte ich das schon irgendwie erwähnt) …

… ausgekühlt bekommt der Hübsche noch einen Hauch Puderzucker übergekippt (wobei hier Mann als Handmodel herhalten musste, denn fotografieren … pudern und noch den Kuchen treffen hat echt nicht funktioniert, fragt besser nicht wo der Puderzucker überall gelandet ist)

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… und die Sache mit dem Grill, war da ja jetzt auch noch … also wir zum Grillabend von Mann´s Firma eingeladen … und Mann natürlich gemeint, Salate gibt´s schon ganz viele, wir bringen was Gebackenes mit (joah is klar … ich back das ja und nicht du) … deshalb haben wir natürlich gründlich überlegt, was Bitteschön gibt denn bei einem, sowieso schon warmen, Grillabend keine verschmierten Schoko-Fingerchen (*hust* hatte ich schon mal darauf hingewiesen?)  … jawoll Puderzucker 😉

… und als dann beim Nachtisch, der Chef von Mann auch noch spontan sagte … „Boah … der schmeckt total lecker, wie der bei meiner Mutter“ … ja da wusste ich … der Kuchen isses … in diesem Sinne … ein heißes Adios … ich such jetzt mal kühles Wasser … trinkt genug … und auf jeden Fall … wir sehen uns ❤

08. Juli 2015

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8 Antworten to “Back to the Roots … mein Family Apfel Rührkuchen”

  1. mareen | chocolate & clouds 8. Juli 2015 um 11:28 #

    Manchmal muss es einfach ein simpler Rührkuchen sein, der alle glücklich macht und an die Kindheit erinnert. Sieht sehr lecker aus.
    xo.mareen

    Gefällt 1 Person

  2. annette 8. Juli 2015 um 20:45 #

    ….schon ausgedruckt…..:)
    lg
    annette

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  3. clara - tastesheriff (@tastesheriff) 10. Juli 2015 um 10:43 #

    Liebe Andrea! Wow sieht dein Familienrezept lecker aus! Toll, dass du dabei bist! Liebste Grüße, Claretti

    Gefällt 1 Person

    • zuckerimsalz 10. Juli 2015 um 11:33 #

      Hach …. Dankeschööön … und ich schick ganz viele liebe grüße zurück in das herrliche Hamburg
      Andrea ❤

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  4. Kornelia Duda 29. September 2015 um 17:59 #

    Habe den Kuchen am Samstag gebacken, lecker lecker. Mußte ihn am Montag gleich nocheinmal backen.Vielen Dank für das Rezept

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    • zuckerimsalz 29. September 2015 um 20:58 #

      Hey … klasse … ich bin ja auch absoluter Apfelkuchen Fan 😀
      Viele grüße Andrea

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