Schokoladen Birnen Galette … a la Barcomi mit knackigen Mandeln

18 Feb

Herrliche Birnen Schoko & Mandeln Galette a la Barcomi kann ich heute auftischen … was mit ´nem Video ist auch noch dabei … und das wundervolle Gefühl voller Dankbarkeit … Yes … Ich hab das Grauen überlebt.

Vorab schon mal die Info … #HauptsacheAndreagehtsgut … ich kann an der Stelle sagen, jawoll ich hab überlebt … und Danke für die wundervollen (ich hatte so Pippi in die Augen … vor lauter Lachen) Kommentare von euch …

Aber auch heute wirds wieder total voll auf dem Blog … ich hab ein leckeres Birnchen Scholaden Rezept dabei … ihr kriegt die Fortsetzung vom traumatischen Erlebnis „Waschstraße“ und ein Buch und ein Video hau ich auch wieder raus … und so ging es weiter …

Mein Freund die Waschstraße – Teil 2 – Die Innenreinigung

Ich hab überlebt … dachte ich eigentlich … nachdem ich so irgendwie die nasse Höhle aka Waschanlage verlassen hatte … einmal tief durchgeatmet, war ich sicher … das kann nur besser werden … Hah denkste (so ein lautes „Hah“ mit großen weit aufgerissenen Augen) … am Ärmel … aber ich starte mal von Anfang an des Verderbens Teil 2 …

… also Halle raus … Frisur ignoriert (öhm du hast keine Ahnung was passiert ist … nää jetzt … LOS KUCK HIER) … uuuund unerschrocken und zielstrebig zu den äußeren Putz-Aussaug Dingens Plätzen gefahren … weil ich ja zuhause keine Zeit (Lust) hatte das Auto auszuräumen, dachte ich, machste das einfach mal dort. Also zügig in so ein Eckchen rein … alle Türen aufgemacht und erstmal von vorne bis hinten sämtliche Einkaufszettel, abgerissene Süßigkeiten-Tüten-Ecken, abgelaufene Erfrischungstücher eingesammelt.

Zwölfdrillionen Visitenkarten von irgendwelchen komischen „Isch-Kauf-Disch-Dein-Auto garantiert“ aus der Seitentür rausgepuhlt … an der Stelle … ihr Heinis ihr … von wegen ihr kauft alles … ich hab da ja mal angerufen (ok … der Fiat war jetzt 20 Jahre alt und wollte von alleine nicht mehr fahren) … aber nix … „äh, ne du Kumpel, wir kaufen das nischt“ … ich dann so … aber auf der Karte steht ihr kauft alles … Ende vom Lied … der Typ hat aufgelegt und ich war sauer … ok … ausräumen …

Denk ich mir so … yööööhh, ich hab im Kofferraum noch einen Einkaufskorb, in den kann ich den Rest der noch so im Auto rumliegt einpacken … also … die fünf Fläschen mit Seifenblasen Inhalt (wobei die garantiert schon ausgetrocknet waren … aber hallo, sowas wirft man doch nicht weg … man kann ja nie wissen), eine Schnur, eine CD Hülle (ohne CD … die war wohl noch im Fiat), eine Fließdecke, zwei Scheren (Hand hoch wer seine Pakete auch immer im Auto aufmacht), drei komische Stofftiere, die Röntgenbilder von vor fünf Jahren, drei Flaschen fast leere Handdesinfektions-Dingens, vier verschieden große Wasserflaschen, die Bedienungsanleitung des Autos … eine halbleere Packung Kekse … zwei  Teelichter (mein Mann sagt immer, wenn du im Stau stehst und Teelichter dabei hast musst du nicht frieren) … ein Feuerzeug … vier Teller und Tassen (vom letzten Outdoor Shooting) … eine Flasche Spülmittel … zwei Plastik Gabeln uuuuuuund noch so ein bisschen wenig mehr (an der Stelle hab ich den entsetzen Blick vom etwas älteren Opa Herrn neben mir ignoriert).

Letztendlich waren der Korb und weitere drei Tüten rappelvoll … alles in allem, einmal voll gerüstet für einen „was auch immer“ Notfall … Sturm, Erdbeben, Stau, Überschwemmung oder rote Ampel … man kann ja nie wissen … ich ins Auto wieder rein und auf die Innenreinigung zugesteuert …

… aber bevor das hier entsetzlich weitergeht …

Hier erstmal die Anleitung und das Rezept für die Schokoladen Birnen Galette 

Das Rezept ergibt 1 Tarte:

160 gr. Mehl mit
1 TL Zucker und 
1 Prise Salz …
 in einer Schüssel vermischen … dann
100 gr. kalte Butter in kleinen Würfeln dazu geben und grob vermischen (ich hab bei der Kitchenaid den Flachrührer genommen) … dann
60 ml eiskaltes Wasser (hab ich kurz im Gefierschrank geparkt) und
2 TL Zitronensaft dazu … und nur solange rühren bis ein zusammenhängender Teig entstanden ist

Den auf einer bemehlten Arbeitsfläche (mit wenig Mehl) so rundlich platt drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für 2 Stunden im Kühlschrank parken … danach …

30 gr. gehobelte Mandeln (im Rezept steht Haselnüsse, aber die gabs bei uns gerade nicht) kurz in einer Pfanne anrösten

Jetzt den Backofen auf 195 Grad Umluft vorheizen … und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

1 Ei mit
2 EL Sahne … kurz verrühren

100 gr. Zartbitterschokolade … in kleine Stückchen hacken … und jetzt noch
1 Birne schälen … in feine Streifen schneiden

… dann hauen wir jetzt mal alles zusammen um es in den Backofen zu schieben …

Teig aus dem Kühlschrank rausholen … zu einer ovalen Scheibe (ca. 30 cm) ausrollen, so dass er ca. 5 mm hoch ist … dann hier mit Ei-Sahne alles bestreichen … und 2 EL brauner Zucker bestreuen.

Jetzt die Birnenstücke darauf verteilen … etwas am Rand Platz lassen (der wird noch hoch gedrückt), die Mandeln und die Schokolade drüber streuen und noch 1 EL brauner Zucker darauf rieseln lassen.

Der Teigrand wird jetzt leicht hochgerollt, damit nix vom Teig rutschen kann … den Rand noch mit Ei-Sahne bestreichen und alles ab auf das Backblech und für ca. 20 – 25 Minuten in den Backofen … (sollte die Galette schon vor der Zeit dunkel werden, dann mit Alufolie abdecken).

Noch warm schmeckt dieses herrliche Teilchen natürlich am leckersten.

Mein Ex-Freund die Waschstraße – Teil 2 – Die Innenreinigung

… also ich so in die Innenreinigung gefahren … und wieder so ein dämliches Rollband … wenigstens super breit, so dass das komplette Auto samt (diesesmal mit roten Ganzkörper Overalls) Putzfee-Männern daufpasst … die kurze Frage von denen … Kofferraum auch? … ich so … jop … und versuche elegant aus dem Auto auszusteigen. Die Handtasche quer über die Schulter geschmissen … mir den Einkaufskorb an den linken Arm gehängt … zwei Einkaufstaschen an den rechten Fingern eingequetscht und die dritte Tüte vor den Bauch, zwischen Einkaufskorb und den restlichen Taschen festgedrückt und mit dem Schlüssel im Mund … so völlig lächerlich (auch wegen Frisur und so) … immer noch versucht elegant vom Rollband runter zu kommen ohne in diese komischen Behälter mit den frischen Putztüchern zu fallen hüpfe ich auf die Fliesen um in Richtung Ende des Laufbandes zu laufen.

An dieser Stelle … liebe Waschstraßen Betreiber … es wäre mega mässig klasse, wenn ihr für solche Fälle Bollerwagen oder wenigstens Einkaufswagen zur Verfügung stellen könntet … ok sieht dann entweder nach … holladihüttü wir machen einen Kindertagesausflug mit Bollerwagen … oder … ähm … ich sammle Spenden, denn ich wohne im Einkaufwagen … aus.

Aber wurscht … ich also so schleppend und hängend mit allem was ich hab zum Ende gelaufen und mich mit einem wusch auf die … besch… Stühle mit Kissen die sich anhören (wenn man sich nur unwesentlich bepackt wie ein Esel draufsetzt) als ob die Luft entweicht … super … dementsprechend auch der Blick meines Sitznachbarn (der übrigens nach mir auf das Laufband kam und schon sitzt … klar der fährt ja auch einen Porsche … da passt ja auch gar nix rein … so … steh du mal im Stau Kumpel … du überlebst nicht … ne) … wobei „der Blick“ sich dann in eine fragende bemitleidende Richtung wandelte, so nach dem Motto … „die arme Tante ist bestimmt von zuhause rausgeflogen und hat jetzt ihr gesamtes Hab und Gut dabei und wohnt im Auto“ … ich sach nur Stau … und überleben … und du nischt mein Freund.

Nun … das Ende naht … also vom Rollband … und mein Auto kommt näher … ich versucht elegant aus diesem Stuhl mit meinem ganzen Hab und Gut aufzustehen, dabei fällt mir die mittlere Einkaufstasche runter und ich kann sie gerade noch so mit den Knien auffangen … so völlig ramponiert, frisurentechnisch und nervlich völlig am Ende, werfe ich mich todesmutig meinem sauberen Auto entgegen … stopfe alle Taschen auf den Rücksitz,  ohne dass sie auf der anderen Seite wieder rausfallen, schließe die Türen und versuche mit leichter Panik das Auto zu starten (denn das Rollband ist an der Stelle zu Ende und der Porsche Typ sitzt mir in seinem Auto im Nacken … kann der eigentlich fliegen oder was) … ich fahre los … yööööhhh … I survived the Waschstraße … ich sag nur tschö du Ungeheuer und wir sehen uns im nächsten Jahr wieder … oder auch früher … denn … man kann ja nie wissen …

Das etwas andere Buch zum Rezept 

Ich stell euch jetzt mal das Buch „Cheesecakes, Pies & Tartes“ von der sympathischen Cynthia Barcomi , aus dem das heutige Rezept stammt, vor  … hier mal wieder die harten Fakten:

– Es heißt „Cheesecakes, Pies & Tartes“ und ist von Cynthia Barcomi
– Erschienen im Mosaik Verlag
– gefüllt mit 176 Seiten
– kostet 18,99 EUR
– A4 und hat ein festes Hardcover

… und ich hab mich sehr darüber gefreut, dass der Mosaik Verlag mir ein Exemplar zum Kuck-Mal-Rein-Test überlassen hat … wie immer (kennt ihr ja schon) wenn ich Bücher hier vorstelle (egal ob ich sie gekauft oder vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme) … ich erzähl euch meine eigene Meinung … was mir gefällt und was vielleicht nicht so toll ist … und ich mache keine bezahlte Werbung für ein Buch.

Dann fass ich mal kurz und knackig zusammen:

Für wen: Wie der Titel schon sagt … Cheesecakes, Pies & Tartes Lover … und für alle fortgeschrittenen Bäcker, die sich wirklich Zeit nehmen wollen beim Backen … denn hier gibt es keine Quickies oder Schnellgerichte …
Unterteilt: Mein größtes Geheimnis / Die wundervolle Welt der cheesecakes, Pies & Tartes / I love Cheesecake / Cheesecake-Bars / Gluten Free Cheesecakes / Hello, Miss American Pie / Homemade in Europe / Gluten Free Tarts / Free Form and Hybrids / Savory Cheesecakes, Pies & Tartes / Register
Aufmachung und Fotos: Schön und sehr lebendig fotografiert, Cynthia gibt einen kleinen Einblick in ihr Leben … außerdem hat jedes Rezept ein Foto, was ich persönlich total wichtig finde.
Inhalt und Vielfalt: Also sehr viele verschiedene Rezeptvarianten … auch Unmengen für Allergiker … sehr viele Geschmacksrichtungen und Ideen … da müsste auf jeden Fall jeder fündig werden.
Umsetzbarkeit:  … ok … hier muss man sich ganz klar vor Augen halten … dieses Buch braucht Zeit … viel Zeit … denn die meisten Rezepte enthalten die Vorgabe, dass der Teig zwischen 2 bis 4 Stunden gekühlt werden muss. Da ist also nix mit … das mach ich mal schnell … auch für Anfänger sind die Rezepte eine Herausforderung. Allerdings ist es für fortgeschrittene Bäcker endlich mal ein Buch, dass nicht nur 08/15 Standard Rezepte enthält. Die Schokoladen-Birnen Galette hat sich sehr gut umsetzen lassen, duftete durch die ganze Wohnung und wurde von uns ratzfatz verputzt.

Mein Fazit jetzt für euch in Törtchen (6 für Hammer-Mäßig und 1 für joah … isses jetzt nicht so):

Ich geb dem Buch 4,5 Törtchen …viele aufwendige Rezepte … die sich absolut lohnen nachgebacken zu werden … Backerfahrung sollte man allerdings schon haben … von mir also ein Däumchen hoch.

… jetzt lasst uns zusammen im kompletten Buch hemmungslos rumblättern … mit einem Hüpfer auf meine rechte Schulter (dann seht ihr besser) geht´s los … und mit einem Klick auf den Pfeil startet das Video

 

… und da die Koch- und Backbücher Liebe weiter geht, hab ich diesen Monat gleich noch eine weitere Buchvorstellung für euch …

Ich muss mich jetzt erstmal wieder sammeln … das Trauma mit viel Schokolade und Sahne verarbeiten und das Atelier hier aufräumen … deshalb ein kurzes und knackiges … Ahoi … bleibt brav und jahaaa logisch … wir sehen uns :-D

18. Februar 2018

3 Antworten to “Schokoladen Birnen Galette … a la Barcomi mit knackigen Mandeln”

  1. Anja 19. Februar 2018 um 20:34 #

    Mal wieder ein schönes Rezept und…….deine Schreibweise ist wie immer sehr unterhaltsam. Macht Spaß………Danke dir dafür🤣😁😂
    Ja Rezeptbücher-Leidenschaft………Ich hab einige davon und😍es kommen immer noch einige dazu.

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    • zuckerimsalz 19. Februar 2018 um 20:47 #

      Vielen lieben Dank Anja … und mir macht es auch noch immer unglaublich viel Spaß zu schreiben. 😀
      Liebe Grüße zurück Andrea

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Trackbacks/Pingbacks

  1. I love … Chocolate & Peanut Butter Cookies … und ein Buch | zuckerimsalz - 24. Februar 2018

    […] Innenreinigung stand mir ja noch bevor) … dies hier aber jetzt den Platz sprengt … erzähl ich euch das im nächsten Artikel … also uuuuuunbedingt dranbleiben […]

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