Mamorkuchen, unverzichtbar, einfach, Rezept, Geheimnis, Backtrennmittel, selbst gemacht, selber machen, saftig

Das unverzichtbare Marmorkuchen Rezept und das einfache Geheimnis für selbst gemachtes Backtrennmittel

Das klassische Mamorkuchen Rezept für herrlich saftigen Kuchen, egal ob als Gugl oder aus der Kastenform, der geht einfach immer und das Geheimnis für selbst gemachtes Backtrennmittel, für stressfreies einfetten und lösen aus allen Backformen, die absolut Alternative zu Backtrennspray und ohne Palmöl. Erstaunlich easy und total oft erprobt … sagen wir mal so, mittlerweile ist meine Kühltruhe voll mit großen und kleinen Mamorkuchen … aber hey … kann man doch nie genug haben.

Wenn man schon leckeren Kuchen braucht, dann muss da keiner was beauftragen … die Verlinkung zu meiner Blogger Freundin kommt von Herzen #supportfriends und das ist doch was die Welt braucht … außerdem ist das wieder ein echt wertvoller redaktioneller Beitrag für euch.

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Ein freundliches … was läuft so … bei mir manchmal doofer Kuchenteig aus der Form … oder es gibt Löffelkuchen … also Kuchen der ums Elend nicht aus der Form will und schließlich nur gelöffelt werden kann … ouh … und damit das nicht mehr passiert, gibts heute gleich noch was aus der Rubrik … „wollte ich schon immer mal selbst ausprobieren“.

Ein unverzichtbares Marmorkuchen Rezept … irgendwas mit Hänsel & Gretel, einem Drama und wem gehört der Schuh so Cinderella mässigem … ja ich gestehe, normal war das irgendwie nicht, aber was ist schon normal *seufz* …

Hänsel & Gretel … Drama Baby … und Cinderellas kaputter Schuh

Hier kommt mal wieder was mit … Es war einmal … ok Andrea, was war denn los bei dir … hach, eigentlich ist das mega peinlich, aber da wir ja ganz dezent unter uns sind, erzähl ich euch das jetzt einfach mal frisch und fruchtig von der Leber weg.

Also … Mann und ich waren eingeladen … zu einer Sportlerehrung (ja auch ich mache Sport … manchmal sogar ganz gerne und anscheinend hats ganz gut gefunzt und ich hab eine kleine wünzige Medaille bekommen) … soweit so gut. Natürlich wie immer … was zieht man an … ziemlich festlich sollte es sein … also Kleidchen rausgeholt und da es Temperaturen an diesem Tag von so ca. 5 Grad geben sollte, hab ich mich entschlossen meine heiß geliebten und seit Jahren vorsichtig gehüteten Stiefelchen (ohne Absatz … ich kann nämlich auf Absätzen nicht laufen, sondern mir nur Füße brechen) aus dem Schrank herauszuholen.

Anfürsich (schreibt man das eigentlich zusammen? egal) nix schlimmes bis hierher … naja, die Stiefelchen hatten schon ein paar Jahre auf dem Buckel (also auf dem nicht vorhanden Absatz) und irgendwie bin ich bei uns zuhause ganz komisch die Treppe runtergelaufen … wurscht, dachte ich mir, ich lass dass jetzt so (außerdem waren wir spät dran).

Dort angekommen … am reservierten Tisch Platz genommen … hatte ich ständig das Gefühl das ich ein Bein hab, das länger ist … beim genaueren hinsehen (also vorsichtig und unauffällig unter den Tisch zu meinen Schuhen kucken) traf es mich wie ein Blitz vom Donner (oder umgekehrt) … und ich versuchte durch kurzes ein- und ausatmen (so wie in der Schwangerschaftsgymnastig gelernt, wenn es einen den Schmerz und die Panik zu veratmen helfen soll) meine kurz bevorstehende Ohnmacht aufzuhalten.

Mein rechter Schuh löste sich in seine Einzelteile auf … *kreisch* … an meinem Platz war bereits ein kleiner Gummihaufen aus den Teilen meiner Schuhsole … sah bisschen so aus wie auf einer Altreifensammlung auf dem Schrottplatz. Das ruckartige Atmen half jetzt an der Stelle nix mehr, denn ich wusste … gleich werd ich aufgerufen und muss mindestens 13 km bis zur Bühne vorlaufen … was also tun … weinen, in Ohnmacht fallen, unter dem Tisch verstecken? … keine Chance sich mehr zu entscheiden, denn da fiel mein Name … ich stand auf und hoffte doch noch, dass sich irgendwo ein Loch auftut oder ein Erdbeben die Veranstaltung abbrechen würde.

Nope … nix … nada … ich musste vorlaufen. Also versuchte ich mit Haltung und Grazie … leicht schräg und vorsichtig vorne an der Bühne anzukommen … die Stufen hochzugehen und mir mein kleines Medaille-Anhängerchen abzuholen. Ich bedankte mich artig und ging … naja … wollte wieder zurück zu meinem Platz … als ich meine Hänsel & Gretel Spur aus Gummischnipsel-Brocken auf dem Boden entdeckte … jawoll, ich hatte mit meinem Schuh eine Spur gelegt um ja wieder sicher zu meinem Platz zurück zu kommen … an der Stelle wäre ich definitiv um ein Erdbeben dankbar gewesen.

Mittlerweile noch schräger auf dem einen Bein (war ja auch fast keine Sohle mehr vorhanden), der auf dem Boden liegenden Altreifensammlung aus dem Weg gehend, fand ich zu meinem Platz zurück … um meinem Mann leise ins Ohr zu flüstern … „du, Cinderellas Schuh ist im Eimer“ … seinem irrierten Blick folgend, zeigte ich sodann auf meinen Schuh, der mittlerweile ein Loch hatte und man so meine roten Socken sehen konnte (also von unten). Ich machs kurz … als es dunkel im Saal und zum Tanz aufgerufen wurde, haben wir uns heimlich durch den Seitenausgang verkrümelt (so im warsten Sinne des Wortes) … mit einem kleinen Tränchen im Auge hab ich sodann meine Stiefel in den Stiefelhimmel gehen lassen und ihnen ein leises „machts gut“ hinterhergerufen … falls ihr also jetzt irgendwo eine Spur aus Gummiteilchen seht, dann könnte es sein, dass ihr mich am Ende der Fährte findet … also eventuell.

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Backtrennmittel … das Geheimnis … einfach selber machen

Ich bring euch wieder was mit, aus meiner Rubrik „Hausgemacht“  … heute … Backtrennmittel selbst machen.

Was hab ich nicht alles ausprobiert um Backformen einzufetten … zu mehlen … mit Zeugs aus der Spraydose zu besprühen … um dann aber immer festzustellen … „Zuppa, der Kuchen geht nur teilweise in Stückchen aus der Form“ … was mich ziemlich frustig auf wohl jede Art von Backformen mit Ecken und Verschnörkelungen gemacht hat.

Dann war ich bei meinen amerikanischen Freunden zu Besuch und während wir Mädels in der Küche ausgiebig gequatscht haben, bin ich auf ein geheimnisvolles Glas im Kühlschrank gestoßen … und das war selbstgemachtes Dingens zum Einfetten von Kuchenformen. Ich hab gleich mal das Rezept rausgekitztelt, bin zuhause in meine Küche und hab dann versucht, das mit unseren deutschen Produkten „nachzubauen“ … ähm ja … hat bisschen gedauert … aber was soll ich sagen … funzt super, die Kuchen fallen quasi von alleine aus der Form … ist ohne Palmöl gemacht und mit Sachen, die ihr in jedem Supermarkt bekommt.

So wirds gemacht:

In eine Schüssel
50 gr. Mehl Typ 405 (das ist das normale)
50 gr. Sonnenblumenöl … und 
50 gr. Butterschmalz (wichtig es muss Schmalz sein und keine reine Butter)

Alles mit dem Rührer solange vermischen, bis es eine schöne klümpchenfreie Masse ist … abfüllen und ab in den Kühlschrank damit.

Ganz Wichtig:
Die Zutaten müssen abgewogen werden (auch die flüssigen)!

Tipp:

In einem luftdichten Glas mit Deckel hält das Backtrennmittel im Kühlschrank ca. 3 Monate. Wenn ihr es vor dem Verwenden kurz aus dem Kühlschrank holt, wird es super streichzart … einfach wie gewohnt die Backform richtig gut einstreichen (auch die kleinen Ecken und Winkel nicht vergessen) und danach den Teig einfüllen … nach dem Backen wartet ihr noch 10 Minuten und dann holt ihr den Kuchen aus der Form.

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Anleitung … das unverzichtbare Rezept für Mamorkuchen

Bitte in Ruhe durchlesen … und dann starten … die Teigmenge ergibt eine 1/2 Guglhupf Form (ich back mit dieser hier) … oder auch zwei so kleine hübsche Guglhüpfchen in der tollen Form von Nordic Ware (die seht ihr unten auf den Bildern) … wenn ihr eine normal große Backform nutzt, dann einfach die jeweiligen Zutaten mal zwei nehmen. 

Ich hab das Rezept von meiner Blogger Freundin Anne und bin mittlerweile im Dauerbackmodus, weil das so ein einfaches Rezept ist, das problemlos funktioniert und alter Schwede ist das ein Kuchen … der ist mal richtig lecker, nicht zu trocken, mit einem tollen schokoladigen Innenteil und es ist für mich das absolute Rezept für den Marmorkuchen.

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Backform einfetten … und Backofen auf 175 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen.

In eine Schüssel:
100 gr. weiche Butter
100 gr. Zucker 
… 5 Minuten lang rühren

dann nach und nach
2 Eier reinhüpfen lassen … jedes Ei so 30 Sekunden lang verwurschteln … dazu kommt

150 gr. Mehl und
1 TL Backpulver (beides vorher sieben) … und
100 ml Milch … nur wirklich ganz kurz rühren bis alles klümpchenfrei ist

Jetzt 2/3 des Teiges in eure Backform füllen

In eine separate Schüssel gebt ihr:
15 gr. Kakaopulver 
50 ml Milch 
1 EL Zucker … und
1 EL Rum (alternativ auch 1 EL Wasser) … einfach mit dem Rührer kurz cremig rühren … diese Kakaomasse kommt zu dem restlichen hellen Teig und alles wird gut vermischt.

Den fertig gemischten Kakaoteig auf dem hellen Teig in der Backform verteilen … jetzt nehmt ihr eine Gabel und dreht die (wie wenn ihr Spagetti dreht) in der Backform einmal komplett innen herum … so entsteht das coole Marmor Muster. Teig oben bisschen glatt machen und ab für ca. 30 Minuten in den Backofen (eine große Form braucht ca. 50 Minuten),  mit dem Holzstäbchen prüfen ob er fertig ist … Kuchen in der Form 10 Minuten abkühlen lassen und vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen.

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Fazit … und so

Da ich immer noch keine würdigen Ersatz Stiefel gefunden hab, werd ich das nächste mal wahrscheinlich auf Ballerinas ausweichen (die haben nämlich auch keinen Absatz und eine höhere Chance dass die Sohle nicht flöten geht). So ihr Hübschen Gänseblümchen … backt mehr bunte Kuchen, macht mehr Kaffee und Kuchen Parties im Freien und packt eure Picknickkörbe … Tschö … bis denn … wir sehen uns … Hallooo … was für ´ne Frage … auf jeden Fall und sowas von definitiv.

Andrea

07. Juni 2020

… zum nicht vergessen
einfach die Bilder im Beitrag pinnen … oder die kleinen Kerlchen hier …

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12 Antworten auf „Das unverzichtbare Marmorkuchen Rezept und das einfache Geheimnis für selbst gemachtes Backtrennmittel

  1. Wenn Du Platz brauchst in der Kühltruhe, ich biete mich ganz uneigennützig an, Dir ein bis drei Kuchen abzunehmen, hihi!

    Ich glaube, den Kuchen backe ich am Wochenende gleich als Geburtstagsmitbringsel nach. Marmorkuchen wird hier auch heiß geliebt. Und das Backtrennmittel ist SUPER!!! Ich bin dann mal Butterschmalz kaufen … ciao Kakao!

    Liebe Grüße,
    Marion

    P.S. Glückwunsch noch zur Medaille! Die Stiefelkrümelgeschichte ist ja wieder herrlich!

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Andrea,
    ich geh jetzt nur noch mit gesenktem Kopf, in der Hoffnung, ich finde eine Gummibröselspur, die mich zu Dir führt! ;) So eine schöne Geschichte wieder – also im Nachhinein zumindest. Danke, dass Du sie mit uns teilst!
    Herzlichst, Conny

    Gefällt 1 Person

    1. Conny … das mach ich doch gerne … jetzt konnte ich auch herzlich selbst lachen, an dem Abend wäre ich allerdings am liebsten unter dem Tisch geblieben *grins* … was aber auch blöd ausgesehen hätte.
      Dicker Drücker
      Andrea

      Liken

  3. Hallo Andrea, ich krümel mich schon wieder vor Lachen :-))
    Du hast so einen herzerfrischend, witzigen Humor – einfach köstlich!
    Und wenn WordPress nach verfassen meines Kommentars nicht immer nach meinem Password fragen würde, kämen die Kommentare von mir auch an. Aber tadaaaaaaaa… ich hab alle überlistet und nach dem Passwortfund das ganze nochmal geschrieben ;-)))))
    Siehste, da isser!
    Alles Liebe, Brigitte

    Gefällt 1 Person

  4. Ach du mein lieber Guglhupf, sind das wieder tolle Fotos!
    Und das Glas mit dem Backtrennmittel sieht so toll aus, dass ich es mir fast aufs Brot als Lemon Marmeladen Aufstrich schmieren könnte …
    Und der Klassiker der Klassiker geht natürlich imma.
    Also ich nehm dann das ganze Körbchen 😉

    kuchenkrümelige Grüße
    Sonja

    Gefällt 1 Person

    1. Hahahah … ich glaube nüscht, dass das Backtrennmittel nur annähernd als Marmelade schmeckt … aber du hast vollkommen recht, das sieht echt so aus … wäre vielleicht mal eine Idee Zitronen Marmelade auszuprobieren.
      Dicker Drücker
      Andrea

      Gefällt 1 Person

Haut in die Tasten und schreibt mir ... wenn ihr eure email Adresse eintragt (wird nicht veröffentlicht), dann kann ich euch zackisch antworten

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